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Was ist Isomaltulose?

… und warum ist Isomaltulose gut fĂĽr Sportlerernährung?

Der Energieriegel „Innobar“ enthält zu 40 % Isomaltulose – warum ist das so positiv fĂĽr LĂ„uferInnen? Und was ist Isomaltulose?
Isomaltulose ist eine Zuckerart, die aus Fructose und Glucose besteht. Diese beiden Monosaccharide sind aber stärker miteinander verbunden als bei Saccharose (Haushaltszucker).
Im Stoffwechsel muss zunächst diese Bindung getrennt werden, dann erst können die Fructose und Glucose in Energie umgewandelt werden. Die Fructose wird dabei in der Leber in Glucose umgewandelt, welche dann ins Blut übergeht. Je höher der Glucosegehalt im Blut ist, desto höher der Blutzuckerspiegel. Ein zu hoher Blutzuckerspiegel kann für den Körper problematisch werden, deswegen versucht er ihn mittels Insulinausschüttung zu reduzieren. Die Glucose steht dann nicht mehr direkt zur Energiegewinnung zur Verfügung und erneuter Hunger bzw. Unterzucker und Leistungsverminderung sind die Folge.

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Daher hat Isomaltulose günstige Eigenschaften. Langsamere Verstoffwechselung bedeutet hier einen geringeren Blutzuckeranstieg über eine längere Zeit und damit länger anhaltende Energie. Isomaltulose ist also ein niedrig glykämisches Kohlenhydrat und der glykämische Index (GI =32) beträgt etwas weniger als die Hälfte von Saccharose.
Studien zu Folge begünstigt Isomaltulose sogar eine erhöhte Fettverbrennung. Der Körper kann zusätzliche Reserven mobilisieren, da er nicht durch zu hohe Blutzuckerwerte ausgebremst wird. So kann der Körper seinen Energiehaushalt besser regulieren.
Im Sport bzw. Leistungssport wird Isomaltulose bereits erfolgreich eingesetzt. Der Extremsportler Stefan Schlegel fuhr im „Race across america“ 2012 in elf Tagen und fünf Stunden mit dem Rad quer durch Amerika und bezog dabei seine Energie vor allem aus Isomaltulose.

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